Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
Kinderrechte ins Grundgesetz
Der Deutsche Kinderschutzbund hat mit dem Aktionsbündnis Kinderrechte (DKSB gemeinsam mit Unicef, dem Deutschen Kinderhilfswerk und der Deutschen Liga für das Kind) heute in der Bundespressekonferenz einen Formulierungsvorschlag zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz vorgestellt.

          

Aktionsbündnis Kinderrechte stellt Formulierungsvorschlag vor (v.l.n.r.: THomas Krüger (DKHW), Dr. Lore-Maria Peschel-Gutzeit (Dt. Liga für das Kind), Anne Lütkes (Unicef) und Heinz Hilgers (DKSB-Präsident)

Das Aktionsbündnis Kinderrechte schlägt dem Deutschen Bundestag und dem Deutschen Bundesrat vor, die Rechte der Kinder in einem neu zu schaffenden Artikel 2a in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen:

(1) Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur bestmöglichen Entfaltung seiner Persönlichkeit.
(2) Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes. Sie unterstützt die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag.
(3) Jedes Kind hat das Recht auf Beteiligung in Angelegenheiten, die es betreffen. Seine Meinung ist entsprechend seinem Alter und seiner Entwicklung in angemessener Weise zu berücksichtigen.
(4) Dem Kindeswohl kommt bei allem staatlichen Handeln, das die Rechte und Interessen von Kindern berührt, vorrangige Bedeutung zu.

     
Hilgers fordert "Vorrang für Kinderrechte"

Hier finden Sie unser ausführliches Hintergrundpapier und die Pressemitteilung.
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