Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
24.07.2012

DKSB begrüßt Entscheidung der KJM zur Sendung "Super-Nanny"


Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) hat die Entscheidung der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) begrüßt, eine Folge der Sendung „Die Super-Nanny“ als Verstoß gegen die Menschenwürde zu werten.
„Die Folge vom 14.09.11 hatten wir massiv kritisiert und die Absetzung der Sendung gefordert. Es ist gut, dass sich die KJM unserer Kritik angeschlossen hat, dass die Würde der Kinder massiv verletzt wurde“, sagte Christian Zainhofer, Mitglied des Bundesvorstands des DKSB. „Kinder haben auch vor der Kamera Rechte. Kinder dürfen nicht vor laufender Kamera entwürdigt und zur Schau gestellt werden um den Voyeurismus der Zuschauer zu befriedigen“, so Zainhofer weiter.
Der DKSB hatte im Oktober 2011 in einem Offenen Brief an RTL die Absetzung der Sendung „Super Nanny“ gefordert, gegen die der DKSB bereits seit Beginn im Jahr 2004 protestiert hatte.
„Kinder in TV-Produktionen müssen besser geschützt werden. Die „Super-Nanny“ wurde nach unserem Offenen Brief zwar abgesetzt, aber viele weitere Sendungen stellen Kinder in ihrem Alltag dar. Der DKSB fordert darum, dass das beste Interesse des Kindes überall der Maßstab sein muss, auch im Fernsehen“, so Zainhofer.
Hier finden Sie die Forderungen des DKSB „Besserer Schutz von Kindern in TV-Produktionen“ und den Offenen Brief an RTL .

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