Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
05.02.2013

Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert familienpolitisches Gesamtkonzept


Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG aus acht Verbänden und neun Wissenschaftler/-innen fordert einen Paradigmenwechsel bei der Familienförderung. Die aktuelle Debatte zeigt, dass ein familienpolitisches Gesamtkonzept fehlt um Kinderarmut zu bekämpfen und Familien mit Kindern zielgerichtet zu unterstützen. Der derzeitige Familienlastenausgleich ist sozial ungerecht, intransparent und sogar kontraproduktiv.
Familien brauchen bedarfsgerechte Geldleistungen und eine bessere Infrastruktur. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG setzt sich daher für eine sozial gerechte Kindergrundsicherung von 536 Euro pro Monat ein, die sich am steuerlichen Existenzminimum orientiert. Durch die Besteuerung schmilzt die Kindergrundsicherung je nach Einkommen der Eltern langsam ab. Familien mit keinem oder nur geringen Einkommen erhalten so mehr Geld, das für die Versorgung der Kinder nötig ist. Familien mit hohem Einkommen bekommen dagegen genau so viel wie heute durch die maximale Entlastung durch die steuerlichen Kinderfreibeträge.
Das Konzept und weitere Informationen finden Sie auf www.kinderarmut-hat-folgen.de.



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