Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.
18.05.2011

DKSB: Mediensuchtprävention durch Medienkompetenz


Jugendmedienschutzbeauftragter Mutschler zum aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung

Berlin, 18. Mai 2011. Zum aktuellen Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung erklärt Ekkehard Mutschler, Jugendmedienschutzbeauftragter des Deutschen Kinderschutzbundes:
„Onlinesucht und Computerspielsucht sind ein neues Suchtproblem der Jugend. Die Suchtproblematik bei Drogen, Alkohol und Rauchen von Kinder und Jugendlichen ist erfreulicherweise rückläufig wie der Drogenbericht der Bundesregierung zeigt. Das beweist was Prävention bewirken kann. Nun müssen die Präventionsangebote gegen Onlinesucht und Computerspielsucht ausgebaut werden, die bislang nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Ist es Spiel und Spaß wenn ein Kind drei Stunden am Tag vor dem Rechner sitzt, oder ist es ein Zeichen von Sucht?“ fragt Mutschler und weißt darauf hin, dass es für viele Eltern schwierig sei, Maß und Mitte zu finden und dies gegenüber den Kindern auch durchzusetzen. „Mit unseren Kursen „Wege durch den Mediendschungel“ stärken wir die Medienkompetenz von Eltern und helfen dabei, Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt zu begleiten.“
Der Deutsche Kinderschutzbund fördert mit seinen Medienkursen die Fähigkeiten zur Medienerziehung der Eltern und fordert, die Vermittlung von Medienkompetenz als Mediensuchtprävention zur Querschnittsaufgabe zu machen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.medien-dschungel.de.

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